Olevian-Preis für Mainzer Mönch

TRIER. Der Caspar-Olevian-Preis geht in diesem Jahr an Dr. Frank Ewerszumrode aus Mainz. Damit würdigt die Caspar-Olevian-Gesellschaft die Arbeit eines katholischen Theologen.

Verliehen wird die Auszeichnung am kommenden Dienstag um 16 Uhr im Rahmen einer Mitgliederversamlung im Caspar-Olevian-Saal (neben der Konstantin-Basilika). Der mit 1500 Euro dotierte, international renommierte Caspar-Olevian-Preis wird alle zwei Jahre für überragende Dissertationen verliehen, die sich mit der Erforschung des reformierten Protestantismus befassen.

Preisträger Ewerszumrode wird einen Vortrag zum Thema „Mehr als nur Brot und Wein? Die sakramentalen Zeichen von Brot und Wein in der Abendmahlslehre von Johannes Calvin“ halten und seine Forschungsergebnisse vorstellen. Der Mönch aus Mainz ist 30 Jahre alt und sucht mit seiner Doktorarbeit „den Blick für das theologische Potential von Calvins Abendmahlslehre zu schärfen“, heißt es in einer Mitteilung. Insbesondere für den ökumenischen Dialog könne Calvin wichtige Impulse geben. Der Präsident der Caspar-Olevian-Gesellschaft, Professor Andreas Mühling von der Universität Trier, nennt Ewerszumrode einen „sehr originellen Kopf!“ Mitgliederversammlung und Preisverleihung sind öffentlich.

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