Cüppers-Preis für Jens Fachbach

TRIER. Der mit 2.000 Euro dotierte Dr.-Heinz-Cüppers-Preis des Rheinischen Landesmuseums geht in diesem Jahr an den Trierer Nachwuchswissenschaftler Dr. Jens Fachbach.

Das Museum und sein Fördererkreis hatten zum dritten Mal einen Preis zur Auszeichnung von Nachwuchswissenschaftlern ausgeschrieben, die eine herausragende Arbeit zur Erforschung von Archäologie, Geschichte oder Kunst der Stadt Trier oder des Trierer Landes vorgelegt haben. Der Preis trägt den Namen des früheren Museumsdirektors Dr. Heinz Cüppers, der 2005 verstarb. Cüppers war mit dem Museum seit 1949 als Werkstudent, Kustos, Direktor und 2. Vorsitzender des Fördererkreises verbunden.

Das Preiskomitee aus Vertretern des Landesmuseums, des Fördererkreises und der „Gesellschaft für Nützliche Forschungen“ entschied sich für Jens Fachbach als diesjährigen Preisträger. Damit werde die von dem Preisträger 2010 an der Universität Trier eingereichte Dissertation gewürdigt, heißt es. Fachbach promovierte zum Thema  „Johann Georg Judas ‚Chur.Trierischer Baw-Meisder‘ (um 1655-1726). Zur Architektur eines geistlichen Kurfürstentums an Rhein und Mosel im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert“.

Für die Stadt Trier von besonderer Bedeutung sind aus dem Werk des Architekten Johann Georg Judas insbesondere der barocke Umbau des spätantik-mittelalterlichen Domes sowie der Wiederaufbau der Römerbrücke. Der Preis, den der Fördererkreis des Rheinischen Landesmuseums gestiftet hat, wird an diesem Freitag verliehen. Die Laudatio hält Professor Andreas Tacke von der Universität Trier.

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