Engagiert, couragiert, kontrovers

TRIER. Mit dem Film „Fritz Bauer – Tod auf Raten“ eröffnet heute um 19.30 Uhr das knapp zweiwöchige Filmfestival „ueber Mut“ der Aktion Mensch im Broadway Filmtheater.

Unter dem Motto „Engagiert. Couragiert. Kontrovers“ erzählen die zehn Filme des Festivals, das bis zum 30. November dauert, ganz unterschiedliche Geschichten von Menschen, die ihre Gesellschaft verändern oder ihre Träume leben wollen – gegen alle Widerstände. Wie zum Beispiel die von Fritz Bauer, der als hessischer Generalstaatsanwalt die Frankfurter Auschwitz-Prozesse initiierte und die Attentäter des 20. Juli 1944 rehabilitierte. Für ihn spielte die Justiz eine entscheidende Rolle beim Wiederaufbau der Demokratie.

Das Eröffnungsprogramm des Festivals organisiert die Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier. Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Filmgespräch mit der Regisseurin des Films, Ilona Ziok, und Markus Pflüger.

Damit auch Menschen mit Behinderung die Vorstellungen besuchen und alle Details erfassen können, hat die Aktion Mensch sämtliche Spielorte des Festivals barrierefrei gestaltet. Das Broadway Filmtheater ist rollstuhlgeeignet. Darüber hinaus stehen für Hörgeschädigte und Sehbehinderte Untertitel und Audiobeschreibungen zur Verfügung. Bei allen Diskussionen sind Gebärdendolmetscher anwesend. Drei Filme sind zusätzlich für Zuschauer mit Leseeinschränkungen synchronisiert.

Der Lokale Agenda 21 Trier e.V. organisiert in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit überregionalen und lokalen Filmpartnern das Filmfestival in Trier. Infos zum Programm finden Sie hier.

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