Entwickeln statt daddeln
TRIER. Die Universität Trier bietet vom 16. bis 19. April kommenden Jahres ein Informatik-Camp an, bei dem es um die Entwicklung von 3D-Spielen geht.
Moderne Computerspiele gehören mit zu den komplexesten Softwareprodukten, und ihre wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung ist unbestritten. Die Entwicklungskosten erreichen oft zwei- oder dreistellige Millionenbeträge. Das Gros der neuen Computer- und Videospiele stammt aus den Bereichen Sport, Simulation, Strategie oder Action.
In dem mehrtägigen Informatikcamp vom 16. bis 19. April 2012 beschäftigen sich die jungen Teilnehmer mit der Entwicklung von 3D-Spielen. Anmelden können sich Schüler der Klassen 10 bis 12 mit Interesse an Mathematik und Informatik bis spätestens 15. Dezember.
Beim Informatik-Camp an der Universität Trier, das in Kooperation mit dem Max-Planck-Gymnasium Trier durchgeführt wird, werden den Teilnehmern die für die Spieleentwicklung benötigten theoretischen Grundlagen vermittelt – insbesondere lineare Algebra, Grundlagen der Programmierung. Sie werden anschließend in Gruppen mithilfe der Entwicklungsumgebung Visual Studio auf Basis des XNA-Frameworks ein 3D-Grafikprojekt programmieren und dieses am Ende der Veranstaltung vorstellen. Weiterhin können die Schüler Vorlesungen zu den Themen Mathematische und Algorithmische Grundlagen der Informatik, Verteilte Systeme und Spieleprogrammierung sowie Kryptographie hören.
Weitere Informationen sowie Online-Anmeldung unter
http://infocamp.uni-trier.de/.
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