Trierer Schülerin im Rennen
TRIER/DREIEICH. Antonia Gläser aus Trier steht im Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen. Die Schülerin der Oberstufe des Humboldt-Gymnasiums (HGT) qualifizierte sich unter rund 1.000 Bewerbern für die Runde der letzten 47.
Die Entscheidung, wer den Bundessieg davon trägt, fällt zwischen dem 12. und 14. November in Dreieich bei Frankfurt am Main. Die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler wird die Sieger am 14. November auszeichnen. Die 18 Jahre alte Antonia Gläser tritt gleich mit vier Sprachen an: Französisch, Englisch, Latein und Russisch.
Der Oberstufenwettbewerb gilt im Bundeswettbewerb Fremdsprachen als die „Königsdisziplin“. Die Finalisten haben sich in drei Runden qualifiziert und sich unter etwa 1.000 Teilnehmern durchgesetzt. Sie haben fremdsprachliche Beiträge eingesprochen, Essays geschrieben oder Texte und Bilder interpretiert.
Im Finale zeigen die Schüler ihr Können nun noch einmal in Einzelgesprächen und Gruppendiskussionen. Vokabel- und Grammatikfähigkeiten sind wichtig – die Juroren achten aber auch Argumentationsfähigkeit und kulturell-sprachliches Wissen. In der Endrunde dominieren die Weltsprachen Englisch, Französisch und Spanisch – einige Schüler gehen aber auch mit „exotischeren“ Sprachen wie Lettisch, Schwedisch oder Ukrainisch an den Start. Bis zu vier Wettbewerbssprachen können die Schüler einbringen. Die 47 Schüler kommen aus ganz Deutschland. Baden-Württemberg stellt mit neun Finalisten die meisten Teilnehmer. Aus Rheinland-Pfalz stehen lediglich zwei Schülerinnen im Finale.
Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist einer der traditionsreichsten Schülerwettbewerbe in Deutschland. Etwa 15.000 Schüler nehmen jährlich in verschiedenen Disziplinen teil. Der Bundeswettbewerb ist ein Projekt von Bildung & Begabung, dem Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland, das wiederum auf eine Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft zurückgeht und maßgeblich gefördert wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Christian Wulff.
von 16vor
