Sechs Festnahmen
TRIER. Während einer groß angelegten Kontrollaktion sind im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Trier 736 Personen überprüft sowie 526 Fahrzeuge kontrolliert worden. Insgesamt wurden dabei 174 Delikte registriert.
Darunter waren auch 161 Verkehrsverstöße.
Im Rahmen eines Länder übergreifenden Fahndungs- und Kontrolltages haben die Polizeien der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und des Saarlandes sowie der Nachbarstaaten Frankreich, Luxemburg und Belgien mit Unterstützung der Bundespolizei und der Dienststellen der Bundeszollverwaltung am 27. und 28. Oktober umfangreiche Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen durchgeführt.
Über einen Zeitraum von 24 Stunden wurden Personen und Fahrzeuge auf den überregionalen Straßen inklusive möglicher Ausweichrouten, den Bahnanlagen und Wasserwegen überprüft. Ziel des Einsatzkonzeptes war die Verfolgung von Straftätern und Verkehrssündern. Das Hauptaugenmerk der Fahnder richtete sich schwerpunktmäßig auf Delikte der Drogen-, Eigentums- und Gewaltkriminalität sowie auf die Hauptunfallursachen „Geschwindigkeit“ und „Fahren und Drogen- bzw. Alkoholeinfluss“.
Der Einsatz begann am 27. Oktober um 14 Uhr und endete am Freitagmittag. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Trier waren an der Kontrollaktion rund 180 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Beamte der Bereitschaftspolizei, der Bundespolizeiinspektion Trier, des Hauptzollamtes Koblenz, des Finanzamtes Trier, der kommunalen Verwaltungen sowie der luxemburgischen und belgischen Polizei und des luxemburgischen Zolls. Darüber hinaus haben Beamte des Polizeipräsidiums Trier die Föderale Polizei Belgien und die Police Grand-Ducal bei ihren Kontrollmaßnahmen unterstützt.
Im Rahmen der Kriminalitätsbekämpfung wurden 13 Delikte registriert, darunter elf Straftatbestände. Bei den restlichen Delikten handelt es sich um Ordnungswidrigkeiten. Daneben wurden sechs Personen festgenommen, die mit Haftbefehl gesucht wurden. „Das Ergebnis dieses gemeinsamen Einsatzes hat erneut gezeigt, dass die Sicherheitsbehörden der beteiligten Länder in der Lage sind, erfolgreich zusammenzuarbeiten und die Strafverfolgung auch über die Bundes- und Ländergrenzen hinaus funktioniert“, bilanziert Einsatzleiter Kriminaldirektor Erich Wolff die 24-stündige Kontrollaktion.
von 16vor
