Sechsmal China
TRIER. Gibt es ein „Modell China“? Dieser Frage geht eine sechsteilige Vortragsreihe nach. Den Auftakt bildet am Dienstag kommender Woche Professor Thomas Heberer vom Institute of East Asian Studies (In-EAST) der Uni Duisburg-Essen.
Medienberichte über China zeichnen ein Bild wachsender Instabilität und autoritärer Anspannung. Gibt es eigentlich ein „Modell China“, und wenn ja, wodurch zeichnet dieses sich aus? Beginnt es gar zu wanken und wird China instabil? Heberer ist soeben von einem längeren Forschungsaufenthalt in chinesischen Provinzen zurückgekehrt. Von innen gesehen, so meint er, stellt sich das Land anders dar, als vom äußeren Augenschein.
Heberer ist Inhaber des Lehrstuhls „Politikwissenschaft Schwerpunkt Politik Ostasiens“ an der Uni Duisburg-Essen und zugleich Ko-Direktor des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr. Von 1992 bis 1998 hatte er eine Professur im Bereich Politikwissenschaft an der Universität Trier inne.
Die weiteren Vorträge finden dann am 22. November mit Junior-Professor Martin Wagener aus Trier (Themenbereich Außenpolitik), am 6. Dezember mit Professor Hinrich Julius, Hamburg (Themenbereich Recht), am 10. Januar nächsten Jahres mit Professor Markus Taube, Duisburg (Themenbereich Wirtschaft), am 17. Januar mit Dr. Eva Sternfeld, Berlin (Themenbereich Umwelt) und am 24. Januar mit Dr. Christian Meyer, Erlangen (Themenbereich Religion) statt.
Die Vortragsreihe im WS 2011/2012 in der vhs Trier wird gemeinsam veranstaltet von der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Trier e.V., dem Konfuzius-Institut an der Uni Trier, dem Fach Sinologie der Uni Trier und der Volkshochschule. Alle Veranstaltungen jeweils dienstags um 19.30 im Raum 5 der VHS. Eintritt 4,00 Euro (Schüler und Studenten mit Ausweis frei!)
von 16vor
