Mysteriöser Schädelfund

TRIER. Bei Umbauarbeiten in einem Geschäftshaus in der Fleischstraße ist ein menschlicher Schädel aufgefunden worden. Entsprechende Informationen von 16vor bestätigte jetzt die Polizei Trier.

Der Schädel befand sich im Hohlraum einer alten tragenden Wand des Seitenschiffes im ehemaligen St. Jakob-Spital, das einst auch als Pilgerstätte und Peststation diente. Da dieser Hohlraum nach bisherigen Recherchen trotz mehrfacher Bauarbeiten an dieser Wand zuvor nie geöffnet wurde, gehen die Ermittler von einer mittelalterlichen bis frühneuzeitlichen Bestattungsform aus.

Wie die Polizei weiter mitteilte, wurde der Schädel bereits am 6. September aufgefunden. Zwischenzeitlich machten sich Gerüchte breit, es handele sich um die sterblichen Überreste einer erst vor wenigen Jahrzehnten verstorbenen Person. Eine Alterseinschätzung des Schädels sei ohne weitere Untersuchungen nur schwer möglich, so die Polizei. Hinweise auf eine Straftat lägen aber nicht vor. Die Entscheidung, ob eine weitere, genaue Altersbestimmung vorgenommen wird, stehe noch aus.

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