Protest im Rathaus

TRIER. Mehrere Dutzend Kinder und ihre Eltern haben am Donnerstagabend im Rathaus dafür demonstriert, dass sämtliche Jungen und Mädchen aus dem Stadtteil Tarforst auch künftig die Grundschule vor Ort besuchen dürfen.

Weil die erst vor wenigen Jahren fertiggestellte Schule bereits aus allen Nähten platzt und die Kapazitäten erschöpft sind, gibt es in der Verwaltung Überlegungen, einen Teil der Kinder in Olewig zu unterrichten. Sie müssten dann per Bus in den Nachbarstadtteil fahren. Mit Botschaften wie „Ich will nicht nach Olewig“ und „Lernen statt Busfahren“ trug die Elterninitiative Grundschule Tarforst nun ihren Protest ins Rathaus. Zu Beginn der gestrigen Ratssitzung versammelten sie sich für einige Minuten im Großen Saal des Rathauses. Von Schuldezernentin Angelika Birk verlangen sie, dass Möglichkeiten geschaffen werden, auch in den kommenden Jahren alle Kinder vor Ort zu unterrichten. Zur Not nehme man auch größere Klassenstärken in Kauf, doch auch die Umnutzung vorhandener Räume sowie die Errichtung zweier zusätzlicher Klassenräume in Modulbauweise lösten dauerhaft das Problem, so die Eltern.

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