Richard Schmidt wieder Weltmeister

BLED/TRIER. Der Deutschlandachter mit Richard Schmidt vom Ruderverein Treviris Trier ist am Donnerstag zum dritten Mal in Folge Weltmeister geworden.

Nach der schwachen Vorstellung bei den Olympischen Spielen in Peking hat der Deutschlandachter eine beeindruckende Serie hingelegt, die am Donnerstag auf der Strecke im slowenischen Bled ihre vorläufige Krönung fand. Das letzte und bisher einzige Mal war dieses Triple den Mannschaften der Jahre 1989 bis 1991 gelungen. Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg fuhr der Deutschlandachter der starken Konkurrenz davon, um am Ende mit satten zwei Sekunden Vorsprung vor den Briten in 5:28:81 Minuten die Ziellinie zu überqueren.

Auf der Strecke fuhr der Achter die schnellste Zeit am Start, die jeweiligen Abschnittszeiten nach 500 Metern waren die besten und so konnte das Team, bei dem Schmidt als einer der stärksten in der Mitte, dem sogenannten Maschinenraum sitzt, das Finale jederzeit nach Belieben beherrschen. Druck schien die Mannschaft zu keiner Zeit zu verspüren. Immerhin konnte man auch befreit fahren: die Qualifikation für London war bereits am Mittwoch mit dem Sieg im ersten Halbfinale erreicht worden.

Ein Jahr vor den olympischen Spielen in London ist der Achter mittlerweile 30 Rennen lang ungeschlagen.

Auch sein Heimatverein bereitet sich auf eine Regatta vor: der RV Treviris richtet am 1. und 2. Oktober wieder die Südwestdeutschen Meisterschaften vor dem Schloss Monaise aus.

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