SWT sollen sich von RWE trennen

TRIER. Das Antiatomnetz Trier fordert, dass sich die Stadtwerke von ihrem Anteilseigner RWE trennen. Für Donnerstag ist eine Mahnwache vor dem Rathaus geplant, anschließend soll die Forderung im Rahmen der Einwohnerfragestunde erhoben werden.

Man wolle vom Stadtvorstand erfahren,  „wie die Stadt gedenkt, sich zu einem eigenständigen Stromversorger und echten Ökostromanbieter zu entwickeln“, erklärt Elisabeth Quaré vom Antiatomnetz. „Solange die SWT mit dem Atom-und Kohlekonzern RWE verbandelt sind, sind die SWT-Angebote aus Sicht der Umweltverbände und der Anti-Atomkraft-Bewegung kein echter Ökostrom“, argumentiert die Aktivistin. „Wir wollen weder, dass der Profit bei RWE landet, noch dass die SWT-Politik vom RWE weiter beeinflusst wird“, ergänzt Markus Pflüger für die Trierer Atomkraftgegner. Der eingeschlagene Weg der Stadtwerke hin zu erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung sei „ein guter Anfang“, so Pflüger, doch jetzt gelte es Schritte einzuleiten, „damit Trier endlich ganz weg von Kohle- und Atomkraft kommt, sprich auch weg von der Beteiligung der RWE an der SWT.“

Die Sitzung des Stadtrats beginnt um 17 Uhr, die Mahnwache startet um 16.30 vor dem Rathaus.

 

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