Für Radfahrer geöffnet

TRIER. Radfahrer können die Johannisstraße in der Innenstadt ab sofort in beiden Richtungen nutzen. Mitarbeiter des städtischen Tiefbauamts installierten elf Hinweisschilder für die teilweise Aufhebung der Einbahnstraßenregelung.

Radler können damit nun auch aus Richtung Moselufer zur Innenstadt fahren.

Möglich wurde die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrräder durch eine Novelle der Straßenverkehrsordnung von 1997. Seither wurde im gesamten Stadtgebiet bereits eine Vielzahl von Einbahnstraßen in beide Richtungen für den Radverkehr geöffnet.

Da Einbahnstraßen oft kurze Verbindungen über Nebenstraßen verhinderten, sei ihre Öffnung ein kostengünstiger und komfortabler Weg, die Rahmenbedingungen für den Radverkehr zu verbessern, heißt es vonseiten des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs. „Weil Auto- und Radfahrer aufeinander zufahren und sich deshalb gut sehen, ereignen sich nach bisherigen Erfahrungen Unfälle höchst selten“, erläutert der ADFC.

Die Maßnahme hat Auswirkungen auf die Verhaltensregeln der jeweiligen Verkehrsteilnehmer. So müssen Fußgänger beim Überqueren von Einbahnstraßen mit Radfahrern aus beiden Richtungen rechnen. Radfahrer dürfen die freigegebenen Einbahnstraßen in beide Richtungen befahren, müssen jedoch besonders an Engstellen ihre Geschwindigkeit den örtlichen Bedingungen anpassen. Besondere Aufmerksamkeit erfordern Kreuzungen mit „Rechts vor Links“-Regelungen, weil dort Radfahrer von rechts, aus der bisher nicht zugelassenen Richtung, kommen können, erläutert man bei der Stadt.

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