Kämpfen wie ein Gladiator

TRIER. Wer sich für Gladiatoren und ihre Kampftechnik interessiert, ist genau richtig im Landesmuseum. Am Sonntag, 21. August, kann in einem Tagesworkshop die Gladiatur hautnah erlebt werden.

Nicht nur Wissen über die damaligen Spitzensportler wird an diesem Tag durch einen ausgewiesenen Experten vermittelt, sondern auch, was es heißt, ein Gladiator zu sein: Der Schwerpunkt des Workshops liegt in der Weitergabe der Kampftechniken. Die Teilnehmer können selbst in die Rolle eines Gladiators schlüpfen, indem sie, mit authentischer Ausrüstung ausgestattet, unter professioneller Anleitung selbst die Kampftechniken erlernen und anwenden.

Seit 2000 Jahren ist die Faszination an Gladiatorenkämpfen in den Amphitheatern ungebrochen. Sie beeindruckten schon in der Antike das Publikum und auch heute noch bestehen großes Interesse und Begeisterung für die antiken Kämpfer. Der Kursleiter Olaf Küppers (Neuss) befasst sich seit Jahren mit der Erforschung und Rekonstruktion antiker europäischer Kampfkunst und gibt in diesem Tagesworkshop sein Wissen und die Gladiatorenkampfkunst weiter. Passend zum Thema des Aktiv-Workshops wird in der Mittagspause eine römische Gladiatorenmahlzeit für die Teilnehmer angeboten.

Die Kosten für den Tagesworkhop betragen 80 Euro, Anmeldung bis zum 11. August unter anne.kurtze@gdke.rlp.de. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Körperliche Gesundheit und eine gewisse Sportlichkeit sind Voraussetzungen für die Teilnahme. Der Kurs wird bei gutem Wetter auch auf dem Außengelände stattfinden (Sportkleidung wird empfohlen).

Der Kurs findet statt in der Reihe der Aktiv-Workshops im Landesmuseum. In verschiedenen Seminaren können Erwachsene und Familien die Vergangenheit mit den eigenen Händen aufleben lassen und unter der Anleitung professioneller und erfahrener Kursleiter alte Handwerkskünste schätzen lernen. Weitere Kurse 2011: Historisches Schmieden (27.-28. August) und Römisches Kochen (16. Oktober). Informationen auch unter „http://www.landesmuseum-trier.de„.

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