Grauwasser löst Einsatz aus
KONZ/TRIER. Ein vermeintlicher Ölteppich, der sich auf der Saar treibend der Mosel näherte, hat am Freitagmittag die Wasserschutzpolizei auf den Plan gerufen. Offenbar hat ein Schiff das Gewässer verunreinigt.
Gegen 11.30 Uhr war die Wasserschutzpolizei alarmiert worden. An Ort und Stelle konnten die Beamten kurze Zeit später feststellen, dass sich eine rund 10 mal 150 Meter große Fläche ausgebreitet hatte, die aus einem Gemisch von fetthaltigen Hausabwässern, so genanntem Grauwasser bestand. Diese anfängliche Vermutung wurde durch die weiteren Ermittlungen bestätigt. Vorsorglich wurde durch die Stützpunktfeuerwehr Konz in der Nähe der Saarmündung eine Ölsperre ausgebracht.
Die Herkunft des Abwassers konnte bisher noch nicht ermittelt werden. Es sei jedoch naheliegend, dass dieses aus der Schifffahrt stamme. Die Verunreinigung als solche sei zwar „unappetitlich“, habe jedoch keine schädlichen Auswirkungen auf die Wasserqualität, da sich die Inhaltsstoffe sehr schnell biologisch abbauten, versicherte die Behörde.
Die Wasserschutzpolizei Station Trier bittet um Hinweise zu dem Sachverhalt unter der Tel.-Nr.: 0651-93819-0 oder per E-Mail: wspstation.trier@polizei.rlp.de
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