Krey geht und bleibt

TRIER. Er war einer der Gründungsprofessoren der Uni Trier: Professor Volker Krey. An diesem Freitag verabschiedet sich der Rechtswissenschaftler offiziell von der Hochschule – und bleibt ihr dennoch erhalten.

Seine Abschiedsvorlesung widmet er dem Thema „Zur strafprozessualen Folter – rechtshistorische Betrachtungen“. Im Anschluss hält Professor Alfred Dierlamm seine Antrittsvorlesung „Nemo tenetur – quo vadis?“

Krey studierte in Hamburg, Tübingen und Bonn und promovierte 1969 an der Universität Bochum, wo er auch habilitiert wurde. Nach Stationen an der FU Berlin und der Uni Bielefeld kam er 1975 nach Trier, wo er seither eine Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht und Methodenlehre innehatte. Von 1978 bis 1998 war Professor Krey zudem Richter am Oberlandesgericht Koblenz. Bereits zum Ende des Sommersemesters 2008 wurde Krey emeritiert, machte auf eigenen Wunsch dann aber weiter. Auch in Zukunft werde er weiter an der Uni Lehrveranstaltungen anbieten, kündigte Krey an, weshalb es sich bei der Veranstaltung am Freitag gewissermaßen nur um eine Etappe seines Abschieds vom Campus handeln dürfte.

Die Abschiedsvorlesung beginnt am Freitag, 8. Juli, um 16.15 Uhr im Hörsaal 6 (C-Gebäude, Campus 1).

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