Weniger Insolvenzen in der Region
REGION. Wie auf Bundesebene sind auch die Firmeninsolvenzen in der Region Trier im ersten Halbjahr 2011 nach aktuellen Untersuchungen der Creditreform Trier im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Waren im ersten Halbjahr 2010 in der Region Trier noch 96 Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen, so rechnet die Creditreform in den ersten sechs Monaten 2011 mit 76 Firmenpleiten (eröffnete Verfahren oder Ablehnung der Eröffnung mangels Masse). Dies bedeutet im Vorjahresvergleich einen Rückgang von rund 20 Prozent. Bundesweit sind die Insolvenzen im Unternehmensbereich 2011 um 11,1 Prozent zurückgegangen.
Regional wie bundesweit zeigt sich eine wachsende finanzielle Stabilität der Unternehmen, die sich positiv auf das Insolvenzgeschehen niederschlägt. Regional waren die meisten von einer Insolvenz betroffenen Arbeitsplätze zu verzeichnen bei dem Bitburger Maschinenbauer PSA GmbH und dem Trierer Traditionsunternehmen Felix Heimbach.
Privatinsolvenzen in der Region sind um gut 6 Prozent zurückgegangen. Im ersten Halbjahr 2010 waren im ehemaligen Regierungsbezirk Trier 281 Verbraucherinsolvenzverfahren zur Eröffnung gelangt; demgegenüber rechnet die Creditreform in den ersten sechs Monaten dieses Jahres lediglich mit 264 Verfahren. Dennoch bewegen sich die privaten Pleiten regional und auch bundesweit nach wie vor auf hohem Niveau.
Berücksichtigt sind im Bereich der Privatinsolvenzverfahren jedoch nur die tatsächlich veröffentlichten Verfahren, also keine außergerichtlichen Schuldenregulierungsverfahren zur Insolvenz oder nachträglich gerichtlich bestätigte Regulierungsverfahren, die nicht der Veröffentlichung unterliegen.
von 16vor
