Trierer im Vierer erfolgreich

HAMBURG/TRIER. Der Deutschland-Achter feierte im strömenden Regen von Hamburg und bei tückischem Seitenwind den 23. Erfolg in Folge und gewann auch den zweiten Weltcup der Saison. Der Trierer Richard Schmidt saß diesmal im Vierer.

„Wir haben einen sehr guten Lauf und eine hohe Stabilität in der Mannschaft. 12 bis 14 Athleten haben eine gute Ausgangsposition“, sagte ein zufriedener Bundestrainer Ralf Holtmeyer gut 13 Monate vor dem großen Ziel, den Olympischen Spielen in London. Bis dahin will er nach dem Achter auch den Vierer in der absoluten Weltspitze etablieren. „Beide Boote sollen sich so stark entwickeln, dass sie beide eine Chance haben, um die olympischen Medaillen mitzufahren.“

Im Vergleich zum Weltcup-Auftaktsieg in München hatte der Bundestrainer bei der Besetzung der Rollsitze im Achter und Vierer das Rotationsprinzip walten lassen. Vier Plätze wurden ausgetauscht. Der Trierer Richard Schmidt vom RV Treviris nahm diesmal im Vierer Platz.

Mit Kristof Wilke auf der Schlagposition setzte sich dieser am Sonntag souverän und mit einer knappen Länge gegen den WM-Dritten von 2010, Neuseeland, durch. „Nach nur einer Woche gemeinsamen Trainings haben wir das Maximum rausgeholt, wobei der seitliche Schiebewind heute unser siebter harter Gegner war. Das Steuern war meine Hauptbeschäftigung“, meinte Wilke.

Zwei starke Leistungen, die den Trainer vor eine schwierige Entscheidung stellen. Ralf Holtmeyer muss nun die Bootsbesetzungen für den dritten Weltcup auf dem Luzerner Rotsee und zuvor die Henley Royal Regatta festlegen. „Wir haben noch eine Sitzung im Trainerrat und melden dann für Luzern.“

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