16 VOR wünscht einen guten Start ins neue Jahr
P.S.: 16 VOR lässt es aber natürlich richtig krachen.
P.S.: 16 VOR lässt es aber natürlich richtig krachen.
Namen sind Nachrichten, Menschen machen Schlagzeilen. Im Superwahljahr 2009 beherrschten vor allem Kommunalpolitiker die Lokalberichterstattung. Lang gediente Stadtpromis nahmen ihren Abschied, für andere ist er programmiert. Im Gegenzug machten Menschen von sich reden, die vor zwölf Monaten noch kaum jemand kannte. 16vor stellt einige der Trierer des Jahres 2009 vor. Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zumal schon jetzt absehbar ist, dass einige Protagonisten im kommenden Jahr für noch mehr Schlagzeilen sorgen dürften.
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Ja, ist denn schon Weihnachten? Noch nicht, aber bald. Und deshalb wird es höchste Zeit, dass wir Ihnen, liebe Leser, etwas schenken. “Wie bitte? 16vor schenkt uns jeden Tag tolle Artikel und dann wollen die uns jetzt noch zusätzlich etwas schenken?”, werden Sie nun verwundert fragen. Ganz genau. Wir geben Ihnen vielfältige Tipps, womit Sie an Heiligabend anderen oder sich selbst eine Freude machen können. Gleichzeitig lernen Sie dabei auch noch ein bisschen die 16vor-Redaktion kennen.
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Das Evangelische Elisabeth-Krankenhaus und das katholische Marienkrankenhaus in Ehrang schließen sich zu einem Krankenhausverbund zusammen. Das teilte Gesundheitsministerin Malu Dreyer am Freitag in Trier mit. “Dadurch entsteht in Rheinland-Pfalz zum ersten Mal ein ökumenisches Krankenhaus”, erklärte die Ministerin im Rahmen einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz. Der Fusion soll keiner der insgesamt 830 Arbeitsplätze zum Opfer fallen, versicherten die Träger. Ob Klaus Jensen sieht denn auch “lauter Gewinner”.
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Der 46-jährige Trierer, der seine ehemalige Lebensgefährtin umgebracht haben soll, schweigt weiter. Nachdem er in der vergangenen Sitzung psychisch nicht mehr in der Lage gewesen sei, Aussagen zu den letzten Tagen vor der Tat zu machen, wollte er auch in der heutigen Verhandlung vor dem Schwurgericht nichts zu dem Fall sagen. Das taten dann die Ermittler. Unter anderem der Kripobeamte, der ihn nach dessen Festnahme vernommen hat.
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Wer am Montagmittag im nur scheinbar unerschöpflichen Wortschatz der Suchmaschine Google nach dem Begriff “Rostmastprüfung” suchte, dem wurden exakt null “mit Ihrer Suchanfrage übereinstimmende Dokumente” angezeigt. Folgenreicher als diese erfolglose Suche ist das Ergebnis einer bereits 2007 durchgeführten “Rostmastprüfung” (O-Ton Verwaltungsvorlage) im Trierer Stadtgebiet: Demnach müssen 139 von 314 per Ultraschall überprüfte Masten erneuert werden, und zwar “sofort”. Zwei Jahre nach diesem Befund soll nun “unverzüglich” mit der Maßnahme begonnen werden. Kostenpunkt in den kommenden beiden Jahren: insgesamt rund 1 Millionen Euro.
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Man kann nicht sagen, dass es an Ideen für eine Aufwertung des kommunalpolitisch lange Zeit vernachlässigten Stadtteils Trier-West mangeln würde. Nun sind einige stadtplanerische Entwürfe für das Viertel links der Mosel hinzugekommen. Studenten der RWTH Aachen und der FH Trier entwickelten Konzepte, wie der Westen zu einem attraktiven Quartier entwickelt werden kann. Dass die Ideen dereinst eins zu eins umgesetzt werden, glauben selbst ihre Geber nicht. Doch es lohnt, sich von den Entwürfen inspirieren zu lassen. Anfang 2010 beraten die zuständigen Gremien über einen “Masterplan” für Trier-West, der den Rahmen für die weitere Entwicklung abstecken soll. Für Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani ist klar: An einer Verlagerung des Verkehrs von der Luxemburger Straße auf eine neue Trasse westlich der Bahnstrecke wird kein Weg vorbeiführen.
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Seit zwei Jahrzehnten berichtet Dominic Johnson für die Berliner tageszeitung aus Afrika. Im vergangenen Jahr veröffentlichte der taz-Korrespondent das Sachbuch “Kongo: Kriege, Korruption und Überleben”. Am Dienstagabend machte Johnson Station in der Tufa, um seine “kritischen Anmerkungen zur Ruanda-Partnerschaft von Rheinland-Pfalz” vorzutragen. Veranstaltet wurden Vortrag und anschließende Diskussion von der Aktion 3.Welt Saar in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung und der Trierer Arbeitsgemeinschaft Frieden (AGF). 16vor-Mitarbeiter Benedikt Bastong sprach mit Dominic Johnson über Verdienste und Versäumnisse einer Partnerschaft und den Genozid in dem afrikanischen Land.
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Hinter verschlossenen Türen berieten Stadtvorstand und Ratsmitglieder in den vergangenen Tagen den städtischen Haushalt für das kommende Jahr. Dem Vernehmen nach verliefen die Beratungen zäh, “wir haben immer weniger Luft”, beschrieb ein Teilnehmer hernach die Situation. Das twitternde Ratsmitglied Thomas Albrecht berichtete, Jensens Appell, doch bitte weitere Sparideen vorzulegen, habe nicht gefruchtet. Dafür gibt es nun einen Vorschlag, wie die Stadt und vor allem die Tourist-Information Trier (TIT) zu mehr Geld kommen könnten: durch eine Taxe für alle, die in einem Trierer Hotel absteigen. OB Jensen und der designierte Wirtschaftdezernent Thomas Egger sind für eine solche Abgabe, ebenso mehrere Ratsfraktionen. Auch der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA zeigt sich grundsätzlich offen für solche Überlegungen.
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In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen hat der Weltklimagipfel begonnen. Delegierte aus 192 Staaten wollen in den kommenden zwölf Tagen ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll aushandeln. Weltgemeinschaftsrhetorik hin oder her – globale Vereinbarungen nutzen wenig, wenn nicht auch lokal gehandelt wird. Dass Trier 1994 dem Klimabündnis beitrat, blieb zunächst weitgehend ohne Folgen für die Kommunalpolitik. Inzwischen ist einiges in Bewegung gekommen, sind Anzeichen einer lokalen Energiewende unübersehbar. So hat sich auf dem Feld der Photovoltaik die auf Trierer Dächern installierte Leistung seit 2007 mehr als versechsfacht. Die gesamten Investitionen der Stadtwerke in erneuerbare Energien nähern sich aktuell der 50-Millionen-Euro-Marke. Dagegen spielt der Klimaschutz in der kommunalen Verkehrspolitik noch immer eine untergeordnete Rolle.
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Heute vor 30 Monaten verschwand die Studentin Tanja Gräff. In den frühen Morgenstunden des 7. Juni 2007 verliert sich die Spur der jungen Frau. Nach einem Fernsehauftritt der Eltern in der vergangenen Woche gingen bei den Ermittlern zwar erneut ein halbes Dutzend Hinweise ein, doch lieferten auch diese keinerlei Anhaltspunkt, der die Suche nach der Korlingerin noch zu einem Erfolg führen könnte. Im Gespräch mit 16vor appelliert die Mutter der Vermissten an Täter und mögliche Mitwisser, zumindest einen Hinweis zu geben, welcher der Ungewissheit über das Schicksal ihrer Tochter ein Ende bereiten könnte. Hoffnung, dass der Appell die Adressaten erreicht, hegt Waltraud Gräff indes nicht. Nur in einem Punkt ist sie sich sicher: “Die Zeit arbeitet gegen uns”.
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Patricia Kaas wird heute 43. Das ist zunächst allenfalls für Fans bemerkenswert, denn schließlich feiern auch Johannes Heesters (Tenor), José Carreras (Tenor) und Klaus Allofs (SV Werder Bremen) am 5. Dezember Geburtstag. Doch im Gegensatz zu den drei Letztgenannten begeht die deutsch-französische Sängerin ihr Wiegenfest in Trier. Um 20 Uhr tritt die Lothringerin in der Arena auf. Vorher werden sie und ihre Crew von der “Rockterrine” und – weil es für den Stargast ein besonderer Tag ist – dem Trierer Sternekoch Wolfgang Becker verköstigt. 16vor stellt den wohl attraktivsten Cateringservice und einen der besten Köche Deutschlands vor und wirft schon mal einen Blick in die Töpfe.
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Seit 50 Jahren verbindet eine Partnerschaft das Bistum Trier und die katholischen Kirche Boliviens. Jetzt macht sich Bischof Ackermann Sorgen, dass auf die gemeinsamen Projekte in dem Andenstaat schwere Zeiten zukommen könnten. Denn am Sonntag wird in Bolivien gewählt. Es gilt als sicher, dass Präsident Evo Morales und seine MAS-Partei die Wahlen deutlich gewinnen werden. Das Verhältnis der Sozialisten zur Kirche ist angespannt. “Angesichts der großen Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft Boliviens steht, sollte die soziale Arbeit der Kirche auch respektiert werden”, verlangte Ackermann am Donnerstag. Die Kirche habe einen großen Rückhalt in der Bevölkerung und könne eine wichtige Rolle bei der sozialen Entwicklung des Landes spielen. ist der Bischof überzeugt. Ein Bericht aus der bolivianischen Stadt Potosi.
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Trier soll künftig auch samstags einen Wochenmarkt haben. Das fordern SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen in einem gemeinsamen Antrag, der kommende Woche im Steuerungsausschuss beraten wird. Die Ampelpartner schlagen außerdem eine Sortimentsausweitung vor: per Satzungsänderung wollen sie erreichen, dass alsbald auch Haushaltsartikel, Kurzwaren, Produkte des Handwerks sowie Getränke und zubereitete Speisen angeboten werden können. Das bisherige Konzept sei “nicht mehr zukunftsfähig”, durch die Änderungen solle langfristig die Existenz des Wochenmarkts gesichtert werden, argumentieren die Bündnisparteien.
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Was verbindet ein Wollschwein im Weißhauswald mit einem Drehstuhl samt Armlehne im Rathaus? Schwein und Stuhl zählen zum Anlagevermögen Triers und schlagen sich mit je einem Euro in der Eröffnungsbilanz der Stadt nieder. Diese wurde am Donnerstagabend vom Stadtrat festgestellt und weist ein “positives Eigenkapital” von immerhin 337 Millionen Euro aus. Die Aussagekraft dieser und anderer Zahlen ist allerdings begrenzt, denn auf der Vermögensseite der Stadt finden sich allerlei Posten, die selbst geschenkt niemand wollte und deren Veräußerung nicht zur Debatte steht: die maroden Straßen etwa oder der auf einen Wert von 30 Millionen Euro bezifferte Codex Egberti.
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Geht es nach den Parteien des Ampelbündnisses, werden sich spätestens in fünf Jahren deutlich mehr Trierer mit Bus, Regionalbahn oder Fahrrad fortbewegen. SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen haben für die morgige Stadtratssitzung einen Antrag eingebracht, der eine Veränderung des “Modal Split” zugunsten des Umweltverbunds vorsieht. Dieser Verkehrsmix soll auch Grundlage des Mobilitätskonzepts 2020 sein. Die Bündnispartner sind optimistisch, dass ihr Maßnahmenpaket nicht das selbe Schicksal erleiden wird wie das 1992 vom damaligen Stadtrat einstimmig verabschiedete Verkehrskonzept der Stadt Trier. Auch das enthielt ambitionierte Ziele, beispielsweise eine Verdoppelung des ÖPNV, doch nahezu nichts wurde umgesetzt.
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“Qintracity” heißt der Zug, von dem noch nicht sicher ist, ob er jemals fahren wird. Denn bislang handelt es sich lediglich um ein Konzept, würde es verwirklicht, wären die “QuattroPole“-Städte Metz, Luxemburg, Trier und Saarbrücken künftig im Zweistundentakt auf der Schiene miteinander verbunden. Im September beriet der Lenkungsausschuss des Städtenetzwerks über das Projekt, hernach äußerten sich die vier Rathauschefs voll des Lobes ob der Idee. Tatsächlich brächte ein solcher Ringverkehr für viele Bahnreisende Verbesserungen. Doch soll der “Qintracity” Realität werden, müssen zunächst noch einige politische Weichen gestellt und Hürden überwunden werden – und vor allem aus Trierer Sicht hat das Konzept noch einen nicht unwesentlichen Haken.
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Die Auswahl hochwertiger und noch nicht vergriffener oder auf den Ramschtischen der örtlichen Buchhandlungen gelandeter Bildbände mit Stadtansichten Triers, hält sich bislang in Grenzen. Doch nicht nur deshalb sticht ein jetzt im Porta Alba Verlag erschienenes Werk aus dem bestehenden Sortiment hervor: “Trier – Das Bild der Stadt in historischen Photographien” präsentiert Aufnahmen aus den Beständen der einstigen Königlich Preußischen Messbildanstalt und späteren Staatlichen Bildstelle Berlin. Die insgesamt 112 Fotografien, gestochen scharf und von außergewöhnlicher Präzision, vermitteln einen Eindruck der Moselstadt zwischen dem ausgehenden 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre hinein.
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Nach einigen witterungsbedingten Verzögerungen sollte Ende nächster Woche die neue Eislaufsaison beginnen. Dazu wird es nun nicht mehr kommen. Nachdem in den vergangenen Jahren durch Sicherheitsmängel die Nutzung immer wieder beeinträchtigt war und im Herbst 2008 das marode Dach sogar entfernt werden musste, darf die Halle wegen technischer Probleme jetzt gar nicht mehr geöffnet werden. Derweil laufen die Vorbereitungen für eine Sanierung und eine Übernahme der Anlage durch eine private Gesellschaft auf Hochtouren.
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Kümmert sich die Stadt zu wenig um ihre rund 14.000 Uni-Studenten? Ja, meint der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität. Die Verwaltung ignoriere systematisch die Interessen der Hochschüler, heißt es in einer Mitteilung des AStA. Im Rathaus ist man verärgert über die Kritik: Gegenüber 16vor verwahrte sich der Oberbürgermeister mit deutlichen Worten gegen die Vorwürfe, diese würden “in keinster Weise den Tatsachen” entsprechen, kontert Klaus Jensen. Der OB nutzt den Vorgang auch zu einer grundsätzlichen Klarstellung: Die Studierenden seien Teil des Gemeinwesens und keine externe und herausgehobene Gruppe. Unterstützung erhält der Stadtchef von Uni-Präsident Professor Peter Schwenkmezger.
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Am 23. November öffnet der 30. Trierer Weihnachtsmarkt. Für vier Wochen liegt dann auf dem Hauptmarkt und dem Domfreihof wieder der Geruch von fritierten Kartoffelprodukten und alkoholischen Heißgetränken in der Luft, Dutzende Blaskapellen und Kinderchöre beschallen die mit fast 100 Buden ausgestatteten Plätze mit saisonalem Liedgut und je nachdem, wie viel man all dem abgewinnen kann, schwankt die Stimmung der Besucher und Passanten zwischen Fröhlichkeit und Gereiztheit. Freuen werden sich auf jeden Fall die meisten Gastronomen und Hoteliers. Durch den europaweit sehr beliebten Markt hat sich die Zahl der Übernachtungen in den vergangenen 20 Jahren fast verdreifacht.
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Er ist Autor und Visionär, vor allem aber gilt er als ein Pionier der Umweltbewegung: der Amerikaner Ernest Callenbach. Zwei Wochen reist der 80-Jährige derzeit durch Deutschland. Callenbach hält Vorträge, informiert sich über Projekte und trifft die Oberbürgermeister mehrerer Städte, bevor ihm dann kommende Woche die Ehrendoktorwürde der Universität Freiburg im Breisgau verliehen wird. Gestern machte Callenbach Station in Föhren, wo er sich im Industriepark Region Trier das derzeit landesweit größte Solarkraftwerk anschaute. Heute Abend hält der Autor des vor mehr als drei Jahrzehnten erschienenen Zukunftsromans “Ecotopia” einen Vortrag in der Stadtbibliothek.
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Am Abend des 9. November 1989 sitzt Fritz Rath mit Kollegen in einer Ost-Berliner Kneipe. Der Ingenieur hat schon einiges getrunken, als sich nicht weit von ihm entfernt welthistorische Szenen abspielen. Die Mauer ist offen, Fritz Rath ist dicht. Zwei Tage später macht sich der Erfurter auf den Weg in den äußersten Südwesten Westdeutschlands. In einer Nacht- und Nebel-Aktion tourt er mit Frau und Kindern von Thüringen nach Trier, von der “Zone” nach Zewen. Es ist nicht das erste Mal, dass Rath die Moselstadt besucht: schon 1959 hatte er hier Station gemacht. Doch dann kam die Mauer und es sollte beinahe drei Jahrzehnte dauern, bis die Erfurter Familie gemeinsam über die Simeonstraße flanieren konnte.
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Um die Jahrtausendwende sorgte die “Doerfert-Affäre” bundesweit für Schlagzeilen, nun muss sich der ehemalige Chef der Caritas-Träger-Gesellschaft Trier (CTT) und Ex Präsident der Eintracht erneut vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen den 65-Jährigen sowie zwei weitere Männer Anklage zum Wirtschaftsschöffengericht in Trier erhoben. Doerfert, der 2005 vorzeitig aus der Haft entlassen worden war und seither unter laufender Bewährung steht, drohen bis zu vier Jahre Haft. Er selbst bestreitet laut Staatsanwaltschaft Koblenz die Tatvorwürfe.
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Im Hinblick auf den Klimaschutz und eine Minderung des Ressourcenverbrauchs plädieren Experten seit jeher unisono für eine Steigerung der Energieeffizienz. Das Potenzial ist enorm, und vor allem Unternehmen könnten Energieverbrauch und -kosten deutlich senken, würden sie die bereits verfügbaren Technologien optimal einsetzen. Weil dies aber in vielen Fällen noch immer nicht geschieht, sollen bundesweit insgesamt 30 regionale Pilot-Netzwerke den Unternehmern vor Ort auf die Sprünge helfen. Auch die Trierer Stadtwerke sind mit von der Partie: In den kommenden Monaten wird das Unternehmen mit Unterstützung des Fraunhofer Instituts ein Energieeffizienz-Netzwerk für Betriebe aus der Region initiieren.
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