Du bist Trier
Du bist Trier | 30. Dezember 2009 | Leserbrief schreiben »
Aufgrund seiner attraktiven Strecke, der tollen Atmosphäre und des hochkarätigen Teilnehmerfeldes gehört der Trierer Silvesterlauf zu den bedeutendsten der Welt. In diesem Jahr könnte er sogar das Spektakel in Sao Paulo toppen. Denn mit Haile Gebrselassie nimmt morgen eine lebende Legende an dem Rennen durch die Innenstadt teil. Entscheidenden Anteil am Erfolg und am Renommee der Veranstaltung hat Berthold Mertes. Der 46-Jährige wohnt zwar seit 1996 nicht mehr in Trier, ist aber seit der Vereinsgründung 2002 (gemeinsam mit Christoph Güntzer) Vorsitzender des Silvesterlauf Trier e.V. Von 1988 bis 1996 war Mertes Sportredakteur beim Trierischen Volksfreund, im Januar 1997 wechselte er zur Nachrichtenagentur Sport-Informations-Dienst (SID), wo er seit 2006 als Redaktionsdirektor und Prokurist tätig ist.
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Du bist Trier | 28. November 2009 | 10 Leserbriefe »
Anfang dieser Woche hat sie mit Oberbürgermeister Klaus Jensen den Trierer Weihnachtsmarkt eröffnet, seitdem macht sie viel Werbung für ein beliebtes, alkoholhaltiges Heißgetränk. Denn Nadine Thome ist die 1. Deutsche Glühweinkönigin. Die 24-Jährige wurde im vergangenen Jahr gewählt und hat nun ihr Amt angetreten. Wenn einem die Trierer Studentin also in den nächsten Wochen auf dem Hauptmarkt oder dem Domfreihof begegnet heißt es: Hoch die Stiefeltassen!
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Du bist Trier | 11. Oktober 2009 | 3 Leserbriefe »
Als Reinhold Spitzley 1988 beim Jugendtreff Palais Walderdorff anheuerte, lag der Verein personell, finanziell und konzeptionell gerade am Boden. Gemeinsam mit ehemaligen “Tönnchen”-Aktivisten und engagierten Vereinsmitgliedern startete der Diplom-Pädagoge eine umfassende Umstrukturierung. Daraus erwuchs der heutige Palais e.V., dessen derzeit mehr als 150 Mitarbeiter vor allem in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe zum Einsatz kommen. 1955 in Mayen in der Eifel geboren, kam Spitzley 1977 zum Studieren nach Trier. Hier blieb er – “auch der Liebe wegen”, berichtet der Vater zweier erwachsener Söhne. Für besondere soziale Verdienste wurde Spitzley jetzt ausgezeichnet – mit der Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz.
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Du bist Trier | 13. September 2009 | Leserbrief schreiben »
Gustav Schulz ist vielseitig. Er kann nicht nur auf dem Platz fast jede Position spielen, sondern ist auch ein begabter Musiker. Bei der Hausmusik im Familienkreis bevorzugt er Gitarre und Akkordeon, auf dem Rasen die linke Angriffsseite. Mit einem geschätzten Marktwert von 200.000 Euro ist Schulz einer der teuersten Spieler bei Eintracht Trier (nach Sahr Senesie und Neuzugang Christopher Reinhard). Unschätzbar hingegen ist sein Wert als Identifikationsfigur. “Gus” oder “Jodl”, wie er bei seinen Teamkameraden gerufen wird, ist einer der letzten echten Trierer in der Mannschaft. Dabei zog es den Trier-Wester schon früh von hier weg: Der 24-Jährige kickte bereits für den FSV Salmrohr und die zweiten Mannschaften des VfB Stuttgart und 1. FC Köln, bevor er an die Mosel zurückkehrte. Geografisch hat er damit seine alte und neue Heimat gefunden, sportlich soll es hingegen weiter nach oben gehen.
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Du bist Trier | 5. September 2009 | Leserbrief schreiben »
Vor mittlerweile 13 Jahren kam der gebürtige Pfälzer Carsten Müller-Meine zur “Selbsthilfe Kontakt und Informationsstelle Trier e.V.”, kurz SEKIS. Der Sozialpädagoge hatte maßgeblichen Anteil daran, in der SEKIS hauptamtliche Strukturen zu etablieren. Gemeinsam mit Frank Baschab entwickelte der Vater zweier Töchter dann das Konzept für die Trierer Ehrenamtsagentur, deren Geschäftsführer er heute ist. Wann immer es in Trier um Selbsthilfe oder ehrenamtliches Engagement geht, kann der gelernte Bankkaufmann nicht weit sein.
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Du bist Trier | 22. August 2009 | 1 Leserbrief »
Wer in Trier auf eine Gedenktafel stößt, steht häufig einem Werk Frank Schönbergers gegenüber. Ob Willy Brandt oder Hans Eiden, Fischers Maathes oder Jenny von Westphalen – sie alle hat der Künstler schon in Bronze verewigt. 1946 in Bonn geboren, kam Schönberger mit drei Jahren an die Mosel. In Trier, Köln und Wuppertal studierte er Bildhauerei. In einem Nebenbau des alten Olewiger Klosters findet sich sein Atelier, und dort entsteht derzeit eine 18 Plastiken umfassende Edition zum Thema “Kunst der Fuge”. Wie bei Bachs Fugen, von denen jede eine “in sich vollendete, für sich allein existenzfähige Aussage über die Kunst der Fuge” darstelle, so könne bei seinen Plastiken “jede für sich bestehen, in sich das Ganze beinhaltend, ohne an Wert und Schönheit einzubüßen”, meint Schönberger.
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Du bist Trier | 9. August 2009 | Leserbrief schreiben »
Peter Fath hat in Trier mit Versorgungstechnik, Grafik und Architektur “so ziemlich alles studiert, was man braucht, um eine Kneipe zu eröffnen”. Schon während des Studiums jobbte er im “Hotel Rizz”, im “Wellblech” und im “Untreu” – Lokale und Bars, die kein heutiger Hochschüler mehr kennt. Ab Mitte der 80er arbeitete der gebürtige Saarländer in Discos, Kneipen und Restaurants in Luxemburg. Zehn Jahre später kehrte er nach Trier zurück und absolvierte unter anderem eine Ausbildung als “Qualifizierte Fachkraft im Rechnungswesen mit EDV”. Anfang 1998 eröffnete Fath in der Karl-Marx-Straße das “Piranha“, das damit wirbt, die “schönste Garage der Stadt” zu sein. Das ist wohl nicht ganz richtig, denn das “Piranha” ist so klein, dass wahrscheinlich gar kein Auto hineinpassen würde. Platz ist dennoch für eine Leinwand, auf die entweder alte Filme (ohne Ton) oder Länderspiele (mit Ton) projiziert werden. Und weil der 48-Jährige gerne zweigleisig fährt, arbeitet er seit der Schließung seines Einrichtungsgeschäftes vor gut zwei Jahren gelegentlich auch noch für einen Radiosender in Luxemburg.
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Du bist Trier | 1. August 2009 | 6 Leserbriefe »
Wer sich mit Rockmusik in der Region auch nur halbwegs beschäftigt, kennt den Mann mit dem Kopftuch. Inzwischen ist Michael Brettner deutschlandweit mit den Bands “ÜEBERMUTTER” (Neue Deutsche Härte), “StreetLive Family” (Funk-Soul-Rock), “Klimaschock” (NDW), “Bonanza” (Cunt-Tree Music), “ROKKEN” (Live-Rock-Karaoke) oder mit Projekten wie “Swing & Rock” und den “Gentlemen of Sound” unterwegs. Außerdem unterrichtet der Gitarrist noch an Michael Kernbachs “Popfarm” in Bonn und der “Jazz & Rock School” in Trier und musiziert seit elf Jahren mit den Mitarbeitern der Lebenshilfe-Werke. Obwohl es ihn inzwischen an den Rhein verschlagen hat, bleibt der 33-Jährige durch seine Arbeit und seine Liebe zu der Stadt auch weiterhin mit Trier verbunden. In den nächsten Wochen gibt es gleich mehrere Heimatbesuche.
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Du bist Trier | 25. Juli 2009 | 2 Leserbriefe »
Streitbar und umstritten: Seit drei Jahrzehnten widmet sich Dr. Peter Binz vornehmlich der Diagnose von Hirnschäden, die durch Gifte oder Kopfverletzungen verursacht wurden. Immer wieder setzte sich der Umweltmediziner für von Chemikalien geschädigte Patienten ein. 1941 in Trier geboren, machte Binz vor einem halben Jahrhundert am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium sein Abitur. Nach dem Studium der Medizin in Freiburg, Friburg (Schweiz), Basel und Mainz ließ er sich in Aachen und Saarbrücken zum Nervenarzt ausbilden. Seit 1980 praktiziert Binz in seiner Geburtsstadt und sorgt immer mal wieder für Schlagzeilen. So auch heute in der Berliner tageszeitung: diese nominierte den Trierer für den taz-Panter-Preis 2009.
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Du bist Trier | 12. Juli 2009 | Leserbrief schreiben »
Sie ist die erste Frau an der Spitze des Caritasverbands Trier, doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb Sandra Bartmanns Berufung für Aufsehen sorgte: Denn in ihrer Wahlheimatstadt war sie bislang vor allem als Kommunalpolitikerin in Erscheinung getreten, von 1999 bis 2004 saß sie für Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat. Aufgewachsen ist die 39-Jährige im Bergischen Land, 1992 kam sie nach Trier und studierte hier Psychologie. Auf das Studium folgte ein Grenzgängerinnendasein – während der vergangenen zehn Jahre arbeitete Sandra Bartmann als Personalleiterin für verschiedene internationale Unternehmen in Luxemburg. Sie sei sehr stolz, “nun am caritativen Auftrag der Kirche mitzuarbeiten und den Menschen am Rande der Gesellschaft mein Gesicht zu geben”, erklärt Bartmann, die im Juni die Nachfolge des langjährigen Trierer Caritas-Direktors Dr. Bernd Kettern antrat.
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Du bist Trier | 27. Juni 2009 | Leserbrief schreiben »
Klassisches Ballett empfand Patricia Meier schnell als zu begrenzt. Deshalb lernte sie Jazzdance und besuchte zudem Workshops auf fast der ganzen Welt in Modern Dance, Afro, Musical, Video-Clipdance und Hip Hop. So entwickelte sich ihr eigener Stil zu tanzen und zu unterrichten. Vor zehn Jahren eröffnete die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin und Tanzpädagogin ihr eigenes Studio in Trier und wenig später auch in Wittlich. Zu diesem Jubiläum findet am Sonntag um 17 Uhr eine große Tanzaufführung in der Europahalle statt.
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Du bist Trier | 20. Juni 2009 | Leserbrief schreiben »
Obwohl er auch ein guter Mittelstürmer war, wie man u.a. in den 60er Jahren beim SV Olewig sehen konnte, ist Manfred May vor allem für seine musikalische Arbeit bekannt. Nach dem Staatsexamen in Musik, Sport, Philosophie und Pädagogik absolvierte er ein Kapellmeisterstudium und gründete vor 45 Jahren am MPG den Trierer Konzert- und Kammerchor. Seit 1992 engagiert er sich in der regionalen Kulturpolitik und tritt dabei besonders für kulturelle Veranstaltungen in den historischen Baudenkmälern ein. Zudem führt er seit Jahren Werke der Trierer Klassik auf, d.h. der Musik der Kurfürstenzeit und Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten des Trierer Landes. Dieter Lintz nannte ihn in einem Artikel anlässlich dessen 70. Geburtstages im Dezember 2007 “einen der wichtigsten Motoren des Trierer Musiklebens”. Nicht nur der TV-Redakteur sieht das so. May wurde 1991 mit dem Bundesverdienstkreuz und 1994 mit dem Ehrenbrief der Stadt Trier ausgezeichnet. Am Sonntag erhält er für sein kulturelles Engagement den Hermann-Münzel-Preis, den der Verein Trier-Forum alle zwei Jahre vergibt.
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Du bist Trier | 24. Mai 2009 | Leserbrief schreiben »
Wann immer der Deutsche Gewerkschaftsbund in der Region Trier in den vergangenen Jahrzehnten in Erscheinung trat – Karl Heinz Päulgen konnte nicht weit sein. Schließlich ist der 58-Jährige so etwas wie das Gesicht des regionalen DGB-Bezirks. 1950 in Rothenbach geboren, absolvierte Päulgen zunächst eine Ausbildung zum Technischen Zeichner. In diesem Beruf gearbeitet hat er seit 1972 nicht mehr, denn seinerzeit wurde er erstmals freigestelltes Betriebsratsmitglied in einem Unternehmen in Höhr-Grenzhausen. Im Oktober 1976 kam er zum Trierer DGB, wurde zunächst Gewerkschaftssekretär und 1989 dann Vorsitzender. Nun verlässt Päulgen die Kommandobrücke und frönte dem Ruhestand. An der Mosel wird man dem streitbaren Arbeitnehmervertreter nicht mehr so oft über den Weg laufen, denn Päulgen und seine Frau werden künftig acht Monate des Jahres in ihrem Mobihome in der Provence verbringen.
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Du bist Trier | 9. Mai 2009 | Leserbrief schreiben »
Es gibt Menschen, die haben ein bewegtes Leben. Und es gibt Menschen, die bewegen einiges. Für Elke Boné-Leis gilt beides. In Biewer aufgewachsen, lebte sie viele Jahre in den USA. Dort studierte sie Bibliothekswissenschaften und brachte zwei ihrer drei Kinder zur Welt. Anfang der 1970er drohte der Deutschen, die damals dem Marxismus-Leninismus anhing und gegen den Vietnamkrieg zu Felde zog, die Ausweisung, doch der kamen sie und ihr Mann, ein Franko-Kanadier, zuvor. Zurückgekehrt nach Trier, engagierte sich Elke Boné-Leis fortan für karitative Zwecke. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist sie für den Kinderschutzbund aktiv, maßgeblichen Anteil hatte sie an der Etablierung von Lichtblick, einer Fachstelle für Kinder und Jugendliche aus suchtkranken Familien. Das nächste Ziel der 64-Jährigen: Im Herbst soll der Spatenstich für “Meine Burg” erfolgen, ein neues Domizil, in dem sämtliche Angebote des Kinderschutzbundes untergebracht werden.
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Du bist Trier | 2. Mai 2009 | Leserbrief schreiben »
Ulrich Al-Amily machte Trier Anfang der 90er ein bisschen großstädtischer. Am 1. Juli 1991 gründete er hier den ersten Fahrradkurierdienst. Seit dieser Zeit legt er zwischen Zewen und Ruwer und Mariahof und Pallien fast täglich 50 bis 150 Kilometer auf seinem Trekkingrad zurück, um Dokumente und Waren zu überbringen. Erstaunlicherweise fährt der gebürtige Viernheimer, der gemeinsam mit Guido Weissert das Café Lecca betreibt, auch in seiner Freizeit gern Rad. “Dann kann ich schließlich das Ziel selbst bestimmen.”
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Du bist Trier | 26. April 2009 | Leserbrief schreiben »
Am Montagabend trifft sich die City-Initiative Trier zu ihrer Jahreshauptversammlung. Wichtigster Tagesordnungspunkt: die Neuwahl des Vorstands. Einiges spricht dafür, dass die neue Chefin die seit drei Jahren amtierende sein wird: Karin Kaltenkirchen, geschäftsführende Mehrheitsgesellschafterin des Modehauses Marx. Seit 1998 steht die 39-Jährige an der Spitze des Trierer Traditionsbetriebs, zuvor war die Textilbetriebswirtin unter anderem für Lidl tätig, erst als Bezirksleiterin in Dresden, dann als Verkaufsleiterin in Waldenburg, wo sie insgesamt 70 Filialen des Discounters betreute. Wenn Kaltenkirchen etwas nicht ausstehen kann, dann ist es Jammern. Sie sei sehr zufrieden mit dem Geschäft, erklärt die Jungunternehmerin. Ungewohnte Töne in diesen Zeiten.
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Du bist Trier | 12. April 2009 | Leserbrief schreiben »
Gerlinde Steil lebt zwar nicht in Trier, verkauft aber seit 13 Jahren jede Woche Eier auf dem Viehmarkt. Zudem steht ihr Haus in Reinsfeld auch noch in der Osterbachstraße, was sie in diesen Tagen als Kandidatin für “Du bist Trier” prädestiniert. Einen Run auf ihren Stand “Bruno’s Eierexpress”, den sie von der Trierer Eierlegende Bruno Unfug übernahm, hat es am Donnerstag trotz der saisonal zu erwartenden höheren Nachfrage nicht gegeben. Sie macht die Wirtschaftskrise dafür verantwortlich.
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Du bist Trier | 5. April 2009 | Leserbrief schreiben »
In der IT-Branche ist die Frauenquote wahrscheinlich fast so niedrig wie im Baugewerbe. Karin Fetzer arbeitet nicht nur seit vielen Jahren in dieser Männerdomäne, sondern gehört neben drei Kollegen auch zum Vorstand der Firma. Seit zehn Jahren kümmert sich die gebürtige Reinsfelderin, die in Trier Geographie und Wirtschaftswissenschaften studierte, um den Vertrieb und das Marketing bei dem Trierer Unternehmen ICT. Und das mit großem Erfolg. Der Betrieb zeichnet verantwortlich unter anderem für die Internetauftritte der hessischen und rheinland-pfälzischen Landesregierung und hat inwischen zwei Niederlassungen in Wiesbaden und Luxemburg.
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Du bist Trier | 22. März 2009 | Leserbrief schreiben »
Wenn Hans-Josef Jänschke über Trier spricht, kommt er rasch ins Schwärmen. Wird er überschwänglich, entschuldigt er das schon mal mit seinem Lokalpatriotismus. Der ist in der Tat ausgeprägt bei einem Mann, dessen alteingesessene Konditorei in der Jakobstraße bereits in der vierten Generation geführt wird, seit 1994 von Jänschke Junior. Der Senior feiert am kommenden Freitag seinen 80. Geburtstag. Dann wird die Handwerkskammer ihrem Ehrenpräsidenten einen großen Empfang ausrichten: Der Mainzer Wirtschaftsminister Hendrik Hering hält die Festansprache, Oberbürgermeister Klaus Jensen wird ein Grußwort sprechen. Die Dankesworte habe er schon ausformuliert, berichtete Jänschke am Samstag, “da passt jede Silbe, denn bei solchen Dingen bin ich eitel”.
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Du bist Trier | 15. März 2009 | Leserbrief schreiben »
TBC, Norovirus, Meningokokken – wenn Dr. Harald Michels von sich hören lässt, bedeutet dies meist nichts Gutes. Schließlich ist der Leitende Medizinaldirektor Chef des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung, und in dieser Funktion ist er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern dafür zuständig, die Ausbreitung gefährlicher Infektionskrankheiten zu verhindern. Der gebürtige Trierer studierte in Mainz Medizin, nach Stationen als Assistenzarzt im Brüderkrankenhaus kam er 1985 erstmals zum Trierer Gesundheitsamt. In seiner Amtsarztarbeit widmete sich der 54-Jährige, der 2003 zum “Kreisfeuerwehrarzt” ernannt wurde, der “Auswertung von Todesbescheinigungen der kreisfreien Stadt Trier unter Berücksichtigung angegebener wesentlicher Sekundärerkrankungen”.
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Du bist Trier | 8. März 2009 | Leserbrief schreiben »
Leo Lauter zaubert nicht nur in seiner Küche, sondern auch auf der Bühne. Der Zweiradhändler und Hobbykoch tritt seit 20 Jahren als “Leonardo, der Zauberer” auf. Weil mit Münzen hinter dem Ohr hervorziehen niemand mehr hinter dem Ofen hervorgelockt werden kann, und es inzwischen auch Fernsehsendungen gibt, in denen Zaubertricks verraten werden, beschäftigt sich Lauter jeden Tag mit Fachliteratur und besucht Fortbildungsseminare. Gerade kehrte der 56-Jährige von einem viertägigen Zaubererkongress aus England zurück.
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Du bist Trier | 1. März 2009 | 2 Leserbriefe »
Vor fast zwei Jahren wurde Simone Kaes-Torchiani zur Beigeordneten und Baudezernentin der Stadt Trier gewählt. An der Mosel fühlt sie sich nach eigenem Bekunden wohl, doch dass die 53-Jährige aus dem Rheinland stammt, merkt man nicht zuletzt ihrer Sprachfärbung an – und ihrer für moselfränkische Verhältnisse recht direkten Art. “Gerade heraus” sei sie, sagen auch Kritiker der Christdemokratin und meinen dies durchaus anerkennend. Kaes-Torchiani wurde 1955 in Mayen in der Eifel geboren. Nach ihrem Studium der Architektur mit dem Schwerpunkt Städtebau an der Fachhochschule Koblenz und Stationen in Sinzig, Wittlich, Schwäbisch-Gmünd und Stolberg, trat sie im Mai 2007 die Nachfolge des langjährigen Baudezernenten Peter Dietze an.
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Du bist Trier | 23. Februar 2009 | 4 Leserbriefe »
Seit dem 11.11. touren sie schon durch Stadt und Land, doch mit dem heutigen Rosenmontagszug biegen Christina die I. vom Marktplatz Trierer Süden und Thomas der II. vom Hase Feuerhaus nun endgültig auf die Zielgerade der Session 2008/2009 ein. Ein immenses Pensum haben die beiden, die mit bürgerlichen Namen Christina Wysocki (31) und Thomas Neises (37) heißen, in den vergangenen Wochen absolviert. Wer jedoch glaubt, das Prinzenpaar hätte jetzt genug von der Narretei, der irrt. Dabei standen allein am gestrigen Sonntag wieder mehr als ein halbes Dutzend Termine auf dem Programm, von Ehrang bis Euren bespaßten die Trierer Tollitäten das karnevalistische Volk. Und zwischendurch fanden sie noch Zeit, unseren Fragebogen auszufüllen.
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Du bist Trier | 7. Februar 2009 | 6 Leserbriefe »
Marco Gruben ist zwar erst 35, arbeitet aber schon seit 18 Jahren in der Gastronomie. Dass dahinter nicht nur ein Broterwerb steht, sondern auch ein starke Leidenschaft, macht sich bei einigen Antworten bemerkbar. Nach “Studienerfahrungen” wurde der Ehranger 2003 Mitbegründer der ersten mobilen Cocktailbar der Region und 2006 gastronomischer Leiter im “Chat Noir“. Neben Volker Justinger und Tom Rüdell ist er seit vergangenem Jahr Mitinhaber des Varietés.
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Du bist Trier | 25. Januar 2009 | Leserbrief schreiben »
Haustiere kommen Bernhard Schmitz nicht ins Haus! Zumindest dann nicht, wenn sie schon das Zeitliche gesegnet hat und Frauchen oder Herrchen hoffen, der Tierpräparator werde die verblichene Katze oder den dahin geschiedenen Hund postum noch “unsterblich” machen. “Die Leute sollen sich ein neues Haustier anschaffen, da haben sie mehr davon”, erklärt er kategorisch. Am liebsten arbeitet Schmitz in seinem Zoologischen Präparatorium in der Eberhardstraße mit Vögeln. Die haben unter anderem den Vorzug, dass sie nicht soviel Platz wegnehmen wie beispielsweise jener Löwe, der seit kurzem im luxemburgischen Nationalmuseum für Naturkunde steht und zuvor einige Tage lang im La Tienda zu bestaunen war.
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